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Preise für Kilometer-Meister - Das Projekt „Stadtradeln“ feiert Premiere in Lotte

Logo Klima-Bündniskampagne „Stadtradeln"

Als gute Sache für den Klimaschutz schätzen (von links) Benedikt Fernandez , Dirk Mohr und Marc-Philipp Nikolay das Lotter Stadtradeln im September. Foto: Ursula Holtgrewe

Erstmals beteiligt sich die Gemeinde Lotte an der Klima-Bündniskampagne „Stadtradeln“. Vom 3. bis 23. September können Privatpersonen und Vereine in die Pedalen treten und damit Zeichen setzen für ein besseres Klima und gegen CO2-Ausstoß.

Bereits zum zehnten Mal richtet das Klima-Bündnis die Kampagne aus. Lotte steigt nun ein. „Wir beteiligen uns vom 3. bis 23. September mit den Gemeinden Mettingen, Wallenhorst und Osnabrück daran. Ziel ist, dass kurze Entfernungen bewusst nicht mit dem Pkw, sondern mit dem Rad zurückgelegt werden. Zwischen den Kommunen gibt es einen Wettbewerb, wer die meisten Kilometer je Teilnehmer schafft“, erklärte Lottes Klimaschutzmanager Marc-Philipp Nikolay beim Termin mit den Unterstützern.

Radfahrbegeisterte Unterstützer

Die fand er rasch: die VR-Bank Tecklenburger Land und Sportfreunde-Keeper Benedikt Fernandez. Die Bank übernahm die Teilnehmergebühr von 900 Euro. Beim Pressetermin wurde deutlich, dass der Alt-Lotter Filialleiter Dirk Mohr ein passionierter Fahrradsportler ist. Ob mehrtägiger Radurlaub mit Packtaschen oder die Reise nach Venedig, Dirk Mohr hat bereits etliche Kilometer unter die Pneus genommen. Auch aufs Rennrad steigt er regelmäßig.

Für Benedikt Fernandez ist das Fahrrad das tägliche Sportgerät fürs Ausdauertraining. „Als mein Wagen kaputt war, bin ich jede Strecke mit dem Rad gefahren. Das hat gut geklappt. Für kurze Strecken, wie hier im Ort, benutze ich es sowieso“, berichtete der Keeper der Drittligamannschaft.

Umweltbewusst fährt auch Lottes Klimaschutzmanager die rund sechs Kilometer nach Wersen zum Rathaus – auf dem Fahrrad, versteht sich.
Teams im Wettbewerb für Klimaschutz

Auch hochwertige Preise für Lotter Kilometer-Meister wird er verteilen. Die sponsern gemeindeansässige Unternehmen. „An der Aktion ,Stadtradeln‘ können sich alle beteiligen, die in Lotte wohnen, hier arbeiten, Vereine, auch die, die untereinander einen Wettbewerb draus machen möchten, überhaupt alle Institutionen. Wer keiner angehört, zählt zum großen Team Lotte. Entscheidend ist, dass man sich anmeldet“, betonte Nikolay.

Möglich ist das ab sofort auf www.stadtradeln.de/lotte unter dem Stichwort „RADar!“. Das ist eine Meldeplattform für gefahrene Kilometer und zugleich die Möglichkeit, auf gefährliche Stellen im Radwegeverlauf aufmerksam zu machen.
Für Kurzstrecken aufs Rad umsteigen

„Am 23. September gibt es eine Abschlusstour mit Radlern der Nachbarkommunen Lotte, Wallenhorst und Osnabrück zum Rubbenbruchsee. Mitorganisator ist der ADFC. Da besteht die Möglichkeit, noch einige Kilometer zu sammeln“, berichtete Lottes Klimaschutzmanager.

Beim Stadtradeln stehe der Spaß am Radfahren im Vordergrund. Dabei geht auch um tolle Preise, vor allem aber darum, möglichst viele Menschen im Alltag für das Umsteigen aufs Rad zu gewinnen. „Etwa ein Fünftel der klimaschädlichen Kohlendioxid-Emissionen in Deutschland entstehen im Straßenverkehr. Wenn cirka 30 Prozent der Kurzstrecken bis sechs Kilometer in den Innenstädten mit dem Fahrrad statt mit dem Auto gefahren werden, ließen sich etwa 7,5 Millionen Tonnen CO2 vermeiden“, verdeutlichte Marc-Philipp Nikolay.
Zeichen setzen für Klima- und Umweltschutz

Ein Plakat für die Premiere in Lotte hat er bereits entworfen. Es wird an prominenten Orten in der Gemeinde platziert. Nikolay ist nun gespannt, wer mitmacht und hofft auf eine rege Teilnahme aller Lotter Bürger, die sich in die Sättel schwingen und aktiv ein Zeichen für Klimaschutz setzen. E-Biker können selbstredend auch mitradeln. Anmeldungen sind bereits jetzt möglich ebenfalls auf www.stadtradeln.de/lotte.

Quelle: Neue-OZ