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Lotter Radwegeverein erhält Bürgerpreis

Den Bürgerpreis der Stadtwerke Tecklenburger Land (SWTL) erhielt in Lotte diesmal die Radwegeinitiative – quasi als 1000-Euro-Startfinanzierung für den jüngst umfirmierten Verein „Bürgerradweg Hollage-Halen – Wir überwinden Grenzen!“.

Der gleichfalls von der Initiative mitgebaute Radweg entlang der Achmerstraße in Büren war dann auch die Kulisse für die symbolische Preisübergabe. Lottes Kämmerer Jörg Risse, zugleich SWTL-Geschäftsführer, überreichte den Scheck.

Einsatz von Zeit, Muskeln und Maschinen

Es war der Lohn der Arbeit vieler Mitstreiter, die ehrenamtlich Zeit, Muskeln und Maschinen für die Sicherheit aller Generationen beim Erkunden der Gemeinde Lotte investierten. Entgegen nahmen den Scheck Uli Schwabe und Wolfgang Hopp. Sie hatten vor zehn Jahren den Verein mitgegründet und beim Projekt an der Achmerstraße wieder den Vorsitz übernommen. Jüngst übertrugen sie den Vorsitz.

Neuer Verein, neues Logo

Der amtierende zweite Vorsitzende Volker Holtmeyer aus Hollage hatte ein Banner mit dem neuen Logo des Vereins dabei. Es symbolisiere, dass die Orte Halen und Hollage über Ländergrenzen, Wiesen und Flüsse hinweg mit dem Radweg verbunden werden sollen. Die 1000 Euro des Bürgerpreises sind sehr willkommen für das neue Projekt.

Von Bürgern für Bürger


„Wir haben in 2008 mit dem Bau angefangen und Jahr für Jahr ein Stück weitergebaut“, blickte Schwabe zurück. Mit rund neun Kilometern gebe es nun einen fast lückenlosen Rundkurs Büren, Wersen, Halen. „Der Radweg an der Achmerstraße wird sehr gut angenommen. Das kann ich von unserem Küchenfenster aus beobachten. Viele Radfahrer und Fußgänger sind unterwegs; auch Radler, die zur Arbeit und zurückfahren“, bestätigte Hopp, dass sich der teils schweißtreibende Einsatz von Bürgern für die Allgemeinheit jedenfalls gelohnt habe.

Bürgermeister hat Brötchen geschmiert

„Bürgerradweg ist es sehr sinnvolles Projekt, das der Kreis Steinfurt seinerzeit angestoßen hat“, bemerkte Lottes Bürgermeister Rainer Lammers und bedankte sich im Namen der Kommune bei den Mitstreitern der Radewegeinitiative. „Das ist eine hervorragende Leistung. Sie haben Wochenende für Wochenende tatkräftig zugepackt. Ohne diese Initiative hätten wir als Kommune den Radweg nicht in dieser Form verwirklichen können“.

Für Uli Schwabe war es rückblickend vor allem beim ersten Radwegeteilstückbau eine persönlich bereichernde Zeit: „Wir sind in Kontakt mit Menschen aus der Gemeinde gekommen, die wir vorher nicht kannten. Daraus sind auch Freundschaften entstanden.“

Jörg Risse: „Engagement ist Gold wert.“

„Mit ihrem Einsatz haben Sie eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass bürgerschaftliches Engagement Großes erreichen kann“, lobte Jörg Risse. Als Kämmerer ergänzte er: „Für uns als Gemeinde ist das Engagement für die Bürgerradwege Gold wert.“

Und aus Sicht der Stadtwerke, zu denen sich sieben Kommunen zusammengeschlossen haben, ist es genau das, was dem Slogan des regionalen Energieversorgers entspreche, betonte Risse: „Wir bekennen uns klar zu den Menschen getreu dem Leitwort ,Füreinander. Miteinander‘.“

Quelle: Neue-OZ