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Quartierskonzept in Arbeit: Gemeinde Lotte und energieland2050 e. V. setzen auch auf Ideen der Bürener

Gefördertes Pilotprojekt ermöglicht Analysen und Beteiligung

Die Bürener fühlen sich ihrem Ortsteil eng verbunden. Das spiegelt sich in der gewachsenen, aktiven Gemeinschaft wider. Zugleich beleben junge
Familien das Gebiet zwischen Strotheweg und Sportplatz – so der Eindruck
ortskundiger Bürener, die Bürgermeister Rainer Lammers zu einem Auftaktworkshop zur Quartiersentwicklung Büren in die Elly-Heuss-Begegnungsstätte eingeladen hatte.

Bevor sich die Vertreter der Nachbarschaften, der öffentlichen Einrichtungen und der Vereine über die besonderen Qualitäten und ihre Wünsche austauschten, erläuterte der Klimaschutzbeauftragte Marc-Philipp Nikolay, dass die Gemeinde mit dem Quartierskonzept beabsichtigt, die Wohn- und Lebensqualität in Büren dauerhaft auf hohem Niveau zu halten. Über Pläne gebeugt, markierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer positive Stärken wie eine gute Grundversorgung, eine moderne Grundschule und ein sanierter Kindergarten, aber auch die den Ort trennende Bahnstrecke und ein fehlender Radweg nach Osnabrück, die momentan Minuspunkte darstellen.

Im Frühjahr geht der Beteiligungsprozess weiter. Dann sollen alle Bürenerinnen und Bürener – Eigenheimbewohner, Mieter, Vertreter der Institutionen und Unternehmen etc. – bei weiteren Aktionen und Veranstaltungen mit ihren Ideen zu Wort kommen. Bis es so weit ist, werden die Gemeinde Lotte und der energieland2050 e. V., dem Verein des Kreises Steinfurt für Klimaschutz und Nachhaltigkeit, im Hintergrund die Grundlagen vorbereiten, heißt: Daten zu Gebäuden, zur Energie, zur Verkehrssituation und zur Nahversorgung werden zusammengetragen. 

Geplant ist, dass das Quartierskonzept innerhalb eines Jahres steht. Es soll neben der Analyse umfangreiche Angebote für die Bewohner formulieren, erste Angebote umsetzen und viele weitere vorschlagen. Engagierte und ortskundige Ideengeber sind herzlich willkommen.  

Lotte ist eine von sieben Pilotkommunen im Kreis Steinfurt, deren Quartierskonzept zum Großteil im Rahmen des Projekts „Sieben auf einen Streich“ über das Bundesprogramm „KfW 432“ gefördert wird. Daneben treten der Kreis und die Kreissparkasse als Sponsor auf.

Der energieland2050 e. V. – angesiedelt beim Kreis Steinfurt – koordiniert und
organisiert als Projektverantwortlicher das Geschehen und hilft den Gemeinden
(Ibbenbüren, Lotte, Metelen, Mettingen, Neuenkirchen, Westerkappeln, Wettringen) bei der Konzepterstellung. In der ersten Förderphase bis zum Herbst werden auf Basis umfassender Erhebungen Quartierskonzepte für diese sieben Kommunen erstellt.

Weitere Informationen zum Projekt „Quartierskonzept Büren“ sind zu finden unter www.energieland2050.de.

Quelle: Kreis-Steinfurt