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Panoramafoto von Lotte mit einem 360 Grad Blick vom Wersener Marktplatz

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Tourismus

Zwischen den Ausläufern des Teutoburger Waldes und des Wiehengebirges liegt die Gemeinde Lotte: ländlich und überschaubar und doch dynamisch und modern – und mitten im Grünen. Mit ihrer abwechslungsreicher Landschaft bietet sie Erholungssuchenden vielfältige Anreize.

Der Ortsteil Lotte mit den in der Bauerschaft Osterberg gelegenen Hügeln des Hagenberges und des Looser Berges, die an den zum Teutoburger Wald ansteigenden Staatsforst Habichtswald grenzen, hat sich aus einem einst verträumten Kirchdorf zu einem schmucken Ort entwickelt. Rot geklinkerte Häuser mit gepflegten Gärten wechseln sich mit liebevoll restauriertem Fachwerk ab. Das Ortsbildprägend wirkt die evangelische Pfarrkirche aus dem 14. Jh. mit dem schiefen Turm.

In Bauerschaft Osterberg entstand im Jahre 1410 ein Kreuzherrenkloster, von dem leider nur noch ein Kapitell der Klosterkirche erhalten geblieben ist, das im Schützenhaus aufbewahrt wird. Auf den Ruinen des Männerklosters steht heute die denkmalgeschützte Hofanlage Im Kloster 6 aus dem 18. Jahrhundert. Auch der Hopfengarten der traditionsbewussten Osterberger erinnert an die Zeit, als die Mönche hier noch Bier brauten.

Ebenso einladend sind die romantischen Düteauen im Ortsteil Wersen. Wie Perlen an einer Schnur reihen sich am Fluss drei alte Wassermühlen: die Mühle Bohle am Mühlengrund und die Mühlen Tüchter und Kluth am Alten Mühlenweg. Aus einer um 1150 errichteten Kapelle entstand im 13. Jahrhundert die heutige, in Teilen noch ursprünglich romanische Wersener Dorfkirche, das älteste Bauwerk in der Gemeinde Lotte.

In die Urgeschichte weisen die in der Jungsteinzeit um 3.000 v. Chr. entstandenen Großen Sloopsteene, das größte und am besten erhaltene Großsteingrab Norddeutschlands, im Land-schaftsschutzgebiet Gabelin/Werser Holz in Wersen gelegen.

Das zweite Megalithgrab in der Gemeinde sind die Kleinen Sloopsteine in einer kleinen Waldparzelle am Niederseester Weg im Ortsteil Halen westlich des Bahnhofs. Auch die Kleinen Sloopsteine sind Kultur- und Bodendenkmal wie ihre großen Brüder in Wersen. Dar-über hinaus lockt der Ortsteil Halen mit viel Natur, wie den Natur- und Vogelschutzgebieten Haler Feld/Vogelpohl und Haseniederung.

Ganz anders der nach Osnabrück hineinragende Ortsteil Büren, entstanden ab 1950 auf Grund der Siedlungstätigkeit der Osnabrücker Klöcknerwerke: das Stahlwerk benötigte die Vertriebenen als Arbeitskräfte, die Vertriebenen brauchten Wohnungen. Der Bürgerpark in Büren wurde 2005 neu gestaltet und lädt mit weitläufigen und schön gestalteten Grünanlagen zum Spazierengehen und Verweilen ein.