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Panoramafoto von Lotte mit einem 360 Grad Blick vom Wersener Marktplatz

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Geschichtliches über Lotte

Das Amt Lotte im Jahre 1965
Das Amt Lotte im Jahre 1965

Lotte weist heute rund 13.500 Einwohner auf und kann auf eine lange Geschichte zurückblicken. Der Name Lotte setzt sich wohl aus den altgermanischen Bezeichnungen „loh“ oder „lo“ (Wald, Gebüsch in feuchter Landschaft) und „ithi“ (Heide) zusammen. Aus dem zusammengesetzten Namen „Loithi“ dürfte sich der heutige Name Lotte entwickelt haben. Bereits im 13. Jahrhundert wurde Lotte erstmals urkundlich erwähnt. Das Kirchspiel Lotte wurde 1312 durch Graf Otto III. von Tecklenburg gegründet. Zuvor gehörte Lotte zur Kirchengemeinde St. Marien in Osnabrück. An den sonn- und feiertäglichen Gang zur Marienkirche erinnert noch heute die Straßenbezeichnung „Lotter Kirchweg“.

Das jungsteinzeitliche Megalithgrab Sloopsteine im Ortsteil Wersen

Im Zuge der kommunalen Neugliederung wurde schließlich aus den bisherigen Gemeinden Lotte und Wersen die „Großgemeinde“ Lotte, in der heute jeder einzelne Ortsteil seinen besonderen Charme hat. Wegen der Lage in abwechslungsreicher Landschaft ist Lotte auch touristisch attraktiv. Liebevoll sprechen die Lotteraner daher auch von ihrem „Nest im Grünen“. Vom Haler Feld – einem überwiegend mit Kiefern bestandenen Gelände, in dem sich das Naturschutzgebiet „Deipe Briäke“ befindet – im Nordwesten der Gemeinde über das Werser Holz und das Naturschutzgebiet Gabelin mit den „Sloopsteenen“ bis hin zu den im Süden der Gemeinde gelegenen Hügeln des Hagenberges und des Looser Berges, die an den zum Teutoburger Wald ansteigenden Staatsforst Habichtswald grenzen, laden ausgedehnte Waldflächen zu Spaziergängen ein.