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Minijob? Da geht noch mehr!

Die Gleichstellungsbeauftragte der Gemeinde Lotte, Karin Lenze, konnte in der vergangenen Woche im Haus Hehwerth interessierte Frauen zum Thema „Minijob? Da geht noch mehr!“ herzlich begrüßen. Diese Informationsveranstaltung zum beruflichen Wiedereinstieg wurde von der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen initiiert und in Kooperation mit dem Familienzentrum der ev. Kirchengemeinde Lotte durchgeführt. Gabriele Lange, Beauftragte für Chancengleichheit bei der Bundesagentur für Arbeit in Rheine, und ihre Kollegin Carolin Marx, Wiedereinstiegsvermittlerin, gaben grundsätzliche Informationen zu Minijob und Rente. Sie vermittelten, dass der sogenannte Minijob nicht auf Dauer angelegt sein sollte und sich im Hinblick auf die Altersvorsoge negativ auswirkt. Bei einem Minijob beträgt der Rentenanspruch bei Zahlung des vollen Rentenversicherungsbeitrags pro Jahr mit Beteiligung des Arbeitgebers und Arbeitnehmers monatlich 4,35 €. Die Referentinnen sind sich sicher, dass die dauerhafte Ausübung eines Minijobs den Weg in Richtung Altersarmut ebnet. Insbesondere Frauen sind von Altersarmut betroffen. Der durchschnittliche Zahlbetrag für Altersrenten von Frauen betrug im Rentenzugangsjahr 2015 in Westdeutschland 583,-- € und für Männer 1040,-- €. Im Lauf der Veranstaltung thematisierten sie darüber hinaus, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und die Arbeitsmarktsituation im Agenturbezirk Rheine. Sie nannten verschiedene Arbeitszeitmodelle, Bewerbungsstrategien und stellten die Dienstleistungen der Arbeitsagentur vor. Abschließend wurden Termine für individuelle Beratungsgespräche vereinbart. Wer diesbezüglich Interesse hat, kann sich an Frau Lange unter der Telefonnummer 05971/930451 oder der Mail-Adresse Rheine.BCA@arbeitsargentur.de wenden. Gleichstellungsbeauftragte und Referentinnen sind sich einig, dass der berufliche Wiedereinstieg nicht auf die „lange Bank“ geschoben werden sollte.